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Februar 2018

Pulverbeschichtung modernisiert

Schneller Pulvervorgang mit selbstlernenden Robotern

Bei BVS Blechtechnik achten wir auch auf die „äußeren Werte“. Dafür ist unsere vollautomatische Pulverbeschichtungsanlage zuständig, die den Blechteilen ihren Anstrich gibt. Anfang des Jahres wurde diese mit zwei neuen Pulverrobotern der Fa. CMA Robotics modernisiert. Dank der einfachen, selbstlernenden Programmierung der Roboter erhalten die unterschiedlichen Metallbauteile eine schnellere und genaue Beschichtung zum Schutz, zur Veredelung oder als Designelement.

„Seit 17 Jahren leistet die automatische Pulverbeschichtungsanlage bei BVS Blechtechnik zuverlässig ihre Dienste. Die bisherigen Roboter wurden nun im Januar gegen zwei neue hochmoderne Lackierroboter ausgetauscht“, erklärt Harald Steiner, Geschäftsführer bei BVS. Die Besonderheit dieser Roboter liegt in der einfachen Programmierung. Bei der sogenannten „self-teaching“ Programmierung führt der Lackierer dem Roboter  anhand eines Joysticks einen ganzen Sprühzyklus vor. Der Computer speichert sämtliche Lackierungsbahnen und ausgeführten Befehle, um sie dann mit der erforderlichen Geschwindigkeit und ruhigen Bewegungen an den Folgeteilen zu wiederholen. Noch während der Bearbeitung des Musterstücks kann der Bediener etwaige Fehler, wie zum Beispiel die Pulvermenge problemlos korrigieren. So ist das Lackierprogramm innerhalb weniger Minuten erstellt und über die Netzwerkanbindung für Folgeaufträge sofort aufrufbar. Das aufgetragene Pulver weist nach dem Einbrennen im Ofen ein ebenmäßigeres Beschichtungsergebnis auf. Diese Programmierungs-Methode eignet sich insbesondere für viele unterschiedliche Bauteilformen, für komplizierte Werkstücke und ebenso für kleine Teile. Außerdem ermöglichen die extrem beweglichen Roboter, ausgestattet mit einem 6-Achsen-Arm, eine höhere Produktionssicherheit.


Zukünftig soll eine Point-to-Point Programmierung wählbar sein. Diese ist eher für große Blechstücke mit flacher Oberfläche von Vorteil, da der Roboter – mittels manueller Eingabe von Punkt-zu-Punkt – Bewegungen einspeichert und daraus einen gleichmäßigen Schwung erzeugt. Hierbei werden die unterschiedlichen Parameter über ein Handgerät eingegeben.
Nach dieser „oberflächlichen“ Behandlung erstrahlen die Produkte mit einer hochwertigen Optik und Farbgebung. Die Einzelteile werden in einer letzten Phase zu Baugruppen und kompletten Endgeräten montiert, bevor sie dann unser Haus beispielweise als medizinisches Gerät, Messgerät oder als Gehäuse für die elektrotechnische Industrie verlassen.

 

 Bilder: BVS Blechtechnik